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Samstag, 15-Dez-2018 | 12:06

 


 

 

heisoku dachi

heisoku dachi

Heisoku dachi 閉足立ち – geschlossene Parallelstellung:
Die Beine und die Füße sind vollständig geschlossen (閉足 = geschlossene Füße), die Arme liegen meist eng am Körper an.
Oft beginnen und enden Kata in Heisoku dachi.

 


 

 

Musubi dachi

musubi dachi

Musubi dachi 結び立ち – verbundene Stellung: Diese Stellung ähnelt Heisoku dachi, nur dass die Außenkanten der Füße etwa rechtwinklig auseinander zeigen. Sie wird hauptsächlich zum Grüßen (Ritsu rei) benutzt. Die Kata werden mit diesem Stand begonnen und beendet.

 


 

 

heiko dachi

heiko dachi

Heikō dachi 平行立ち – offene Parallelstellung: Heikō dachi ist die Stellung, die de natürlichen Stehen am nächsten kommt, weshalb sie von Laien in der Regel auch gar nicht als spezifische Stellung wahrgenommen wird. Dadurch, dass die Knie leicht nach außen gedreht bleiben, wird die nötige (geringe) Grundspannung erzeugt, um bei Bedarf schnell die Position zu wechseln. Daher steht sie auch am Beginn und Ende vieler Kata.

 


 

 

sanchin dachi

sanchin dachi

Sanchin dachi 三戦立ち – Dreikriegestellung: Die Füße stehen eine Schulterbreite auseinander und eine Fußlänge hintereinander, so dass die Zehen des hinteren und die Ferse des vorderen Fußes auf einer Höhe sind. Der hintere Fuß ist gerade nach vorne gerichtet, der vordere leicht nach innen gedreht. Das Gewicht ist gleichmäßig auf beide Füße verteilt. Die gebeugten Knie werden, anders als in den meisten anderen Stellungen, nach innen gedreht und gespannt. Daher kommt der vor allem im englischen Sprachraum verbreitete Name Sanduhrstand. Werden die Knie jedoch zu weit nach innen gebeugt, so leidet die Stabilität, die Knie werden ungesund belastet und die Stellung ist anfällig für Angriffe gegen die Außenseite der Knie.

 


 

 

zenkutzu dachi

zenkutzu dachi

Zenkutsu dachi 前屈立ち – Vorwärtsstellung: In dieser Stellung stehen die Füße etwa eine Schulterbreite neben- und eineinhalb Schulterbreiten voreinander (s. Grafik). Der vordere Fuß ist leicht nach innen gedreht, so dass seine Außenkante etwa nach vorne zeigt; der hintere Fuß ist dazu parallel. Das hintere Bein ist gestreckt, das Knie des vorderen Beines ist gebeugt und befindet sich über Ferse oder Mittelfuß. Durch diese Position lasten etwa 70% des Körpergewichts auf dem vorderen Fuß. Die Hüftposition ist je nach Anwendung unterschiedlich: Bei den meisten Angriffstechniken sowie beidseitigen Blocks zeigt die Hüfte gerade zum Gegner, in Kamae und bei einseitigen Blocks ist die Hüftseite, auf der der Block ausgeführt wird, näher am Gegner.

 


 

 

Shiko dachi

shiko dachi

Shiko dachi 四股立ち – offene Bereitschaftsstellung: Shiko dachi (wörtlich Vier-Schenkel-Stand) ist im Karate eine breitbeinige, tiefe, offene Bereitschaftsstellung. Bis auf die Fußstellung (die Füße zeigen 45° nach außen) ist sie identisch mit Kiba dachi und wird daher oft mit dieser Stellung verwechselt. Die Spannung in den Unterschenkeln ist geringer als im Falle von Kiba dachi, da die Ausrichtung der Füße nach außen eher der natürlichen Tendenz entspricht. Shiko Dachi wird in einigen Stilrichtungen (wie z.B. Gōjū-Ryū) gegenüber Kiba dachi bevorzugt, im Shōtōkan ist es umgekehrt.

 


 

 

neko ashi dachi

neko ashi dachi

Neko ashi dachi 猫足立ち – Katzenfußstellung: Diese Stellung hat ihren Namen daher, dass sie der einer Katze kurz vor dem Sprung gleicht. Das ganze Gewicht lastet auf dem hinteren Bein, das stark gebeugt und 45° nach außen gestellt ist. Der vordere Fuß berührt nur mit dem Ballen den Boden, ohne Gewicht aufzunehmen. Das vordere Knie neigt sich zum Schutz der Genitalien leicht nach innen. Diese Stellung ist sehr flexibel und erlaubt schnelle Bewegungen in jede Richtung.

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