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Samstag, 15-Dez-2018 | 12:07

Eine Kata (jap. oder ) im Karate ist – wie in anderen japanischen Kampfsportarten auch – eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen besteht, welche jedoch im Karate ausschließlich gegen imaginäre Gegner geführt werden.

Die Anwendung einer Kata bezeichnet man im Karate als Bunkai. Der Ablauf der Kata ist dabei genau festgelegt, wurde aber bei manchen Katas im Lauf der Jahrzehnte leicht verändert. Die letzten größeren Veränderungen von Shōtōkan-Kata fanden im Deutschen Karateverband im Rahmen einer Vereinheitlichung zu Wettkampfzwecken im Jahr 2002 statt.

Im traditionellen Karate waren Kata der zentrale Teil der Ausbildung. Nachdem eine Kata ausgiebig geübt worden war, wurden aus ihr Kampftechniken durch Bunkai abgeleitet. (Kihon wurde traditionell selten oder gar nicht geübt, und Karatewettkampf ist erst in der Neuzeit entstanden.) Die Bedeutung von Kata in dieser Form existiert in vielen Karate-Dojo´s in Europa allerdings nicht mehr. In einigen traditionellen Stilen, z. B. im Matsubayashi-Ryū, sind Kata aber immer noch der wichtigste Teil des Trainings.

Im Karate heißen die H-förmigen oder sternförmigen Grundlinien, auf denen Kata gelaufen bzw. Techniken ausgeführt werden, Embusen. Jede Kata im Karate vermittelt einen spezifischen, charakteristischen Kampfstil.

Wenn eine Kata aus mehreren ausgewählt werden darf, so bezeichnet man diese als Sentei-Kata. Eine vorgeschriebene Kata heißt auch Shitei-Kata (Pflicht). Eine frei wählbare Kata heißt auch Tokui-Kata (Kür).

Quelle: Wikipedia

Oliver bei seiner Wettkampfkata